Bergkapelle Mariabrunn am Kulm

Die geschichtlichen Anfänge der heutigen Bergkapelle am Kulm beginnen in den ersten Jahren des 18. Jahrhunderts, als sich Einsiedler in dieser Region niederließen und in der Folge auch die lokalen Behörden beschäftigten.

Der Kult um das legendäre Votivbild „Christus in der Kelter“ ist aber älter und erinnert in markanter Weise an die Passion Christi, allerdings eingezwängt zwischen zwei Pressspindeln. Darunter warten flehende Personen im Fegefeuer auf die Erlösung. Ausgangspunkt für diese Darstellung sind Legenden vom Hostienfrevel beim Pressen der Trauben und Berichte von wunderbaren Heilungen.

Die barocke Kapelle wurde laut Inschrift 1746 vollendet. Das ursprüngliche Altarbild der „Schmerzhaften Mutter Maria“ befindet sich gegenwärtig an der Rückseite des Altaraufbaues, der 1910 aus Versatzstücken eines Seitenaltars der Pfarrkirche Puch bei Weiz aus dem Jahr 1689 neu zusammengestellt wurde. Die namensgebende Quelle am Fuß der Kapelle ist längst versiegt, der um 1750 errichtete Kalvarienberg führt den Besucher entlang der Kreuzwegstationen auf das Gipfelplateau des Kulm (976 m Seehöhe) mit einer imposanten Fernsicht.
 

Gemeinde Puch
Puch 100
8182 Puch
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