Stimmungsvolle Vorweihnachtszeit

Wenn es nach Zimt, Orangen und Lebkuchen duftet und die ersten Plätzchen gebacken werden, die Orte festlich beleuchtet sind, dann beginnt Ende November für viele Menschen eine der schönsten Zeiten des Jahres - die Adventzeit

Verbringen Sie ruhige Adventtage im Apfelland und stimmen Sie sich auf das Fest der Freude ein.

Stimmungsvolle Weihnachtsmärkte und kulinarische Genüsse laden Sie dazu ein.


Der Adventkranz

In der Vorweihnachtszeit darf der Adventskranz nicht fehlen.
Den Ad­vents­kranz sieht man in ganz verschiedenen Versionen: Bei uns ist er meist aus Tannenzweigen geflochtener Kranz. Natürlich sind bekanntlich die Geschmäcker verschieden und so sieht man schön geschmückte Adventkränze aus Weidenzweigen, Moos oder Glas oder Metall.
Das Wort "Advent" stammt vom lateinischen Begriff "adventus" ab, was "Ankunft" bedeutet. 
Am ersten Adventssonntag wird die erste Kerze ange­zün­det, und so geht es weiter bis zum 4.Adventsonntag. Durch das heller werden der Kerzen wird die steigende Vorfreude auf die Geburt von Jesus Christus symbolisiert.

Der Adventskalender

Für Kinder - ist der Adventskalender nicht mehr wegzudenken. Er besteht aus insgesamt 24 Türchen oder Säckchen, für jeden Tag im Dezember bis zum Heilig Abend eines.
Jeden Tag ein Türchen öffnen und sehen was der Adventskalender für eine Überraschung bereit hält. So erscheint das Warten bis Weihnachten nicht so lange.

Barbarazweige

Am Barbaratag, den 4. Dezember, werden nach einem alten Brauch zufolge, Zweige von Obstbäumen abgeschnitten und in die Stube gestellt, damit sie zu Weihnachten blühen.
Dies ist der Gedenktag der heiligen Barbara. Nach einer Überlieferung wurde Barbara von Nikomedien im 3. Jahrhundert zum Tode verurteilt, weil sie sich weigerte, ihren christlichen Glauben abzulegen.  Auf dem Weg ins Gefängnis blieb sie mit ihrem Gewand an einem Zweig hängen. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag auf, an dem sie zum Tode verurteilt wurde.

Kripperl

Dieser Brauch geht vermutlich auf den Heiligen Franz von Assisi zurück, der im Jahre 1223 erstmals das Weihnachtswunder mit lebenden Tieren und Menschen nachstellte. Dann hielt er vor einer großen Menschenmenge seine berühmte Weihnachtspredigt und machte so den nicht Lesekundigen die Weihnachtsgeschichte besser verständlich.
Eine der ältesten Weihnachtskrippen steht in der Sixtinischen Kapelle der Kirche von S. Maria Maggiore in Rom.